Informationen Bauherren

   Du hast eine Frage, die nicht auf der Liste steht? Sende uns eine Nachricht!

Viele Bauherren vertrauen beim Hausbau oft größeren Firmen blind.
Bei einem Haus aber, für das man sich über Jahre verschuldet,
sollte man bei jeder Firma, ob klein oder groß, jederzeit skeptisch bleiben.

Informieren Sie sich genau über die angebotenen Leistungen
und fragen Sie, sollten Sie etwas nicht genau verstehen,
mehrmals nach, bis Sie es ganz genau verstehen.

Sparen Sie nicht an der Beratung!

Grundstücke sind oft nicht nur schwer zu kriegen, sie sind auch sehr teuer.
Doch kaufen Sie trotzdem nicht nicht auf gut Glück auf das erste Grundstück.

Der Standort spielt eine sehr große Rolle. Verkehr, Lärm, Schmutz und der Bebauungsplan können die Wohnqualität später erheblich beeinträchtigen.

Manche Häuser lassen Sie sich auch durch die Hanglage zum Beispiel nicht realisieren. Auch ein scheinbar ebenes Grundstück hat eine gewisse Neigung.
Wer sich mit seinem Planer vor dem Kauf eines Grundstückes bespricht, kann nicht nur viel Geld sparen, sondern sichert sich auch die bessere Planung für das zukünftige Wohnhaus.

Entwurfsplanung
Nachdem man ein Grundstück gekauft hat, trifft man sich mit dem Planer. Wünsche für das Eigenheim werden vor dem Planungsgespräch oft schon am Telefon sporadisch erläutert, damit der Planer Ihnen mögliche Varianten von Musterhäusern zeigen kann. Oft findet man auch schon im Internet Grundrisse.

Auf Basis des Planungsgespräches erstellen wir die erste Entwurfsplanung. Dabei achten wir als Ihr Planer besonders auf die Einhaltung der geltenden Gesetze und Vorschriften in diesem Gebiet.
Der Entwurfsplan wird so oft geändert, bis er Ihren genauen Ansprüchen gerecht wird.

Eingabeplanung/Bauantrag
Wurde die Entwurfsplanung abgeschlossen, folgt darauf die Genehmigungsplanung, besser bekannt als Eingabeplanung. Diese Planung wird dafür vorbereitet, von der Gemeinde/Stadt und vom zuständigen Landratsamt genehmigt zu werden. Die Eingabeplanung enthält auch die nötigen Anträge und Berechnungen, die zur Erstellung eines Bauantrages nötig sind. Oft wird auch ein zusätzlicher Entwässerungsplan mit Strangabwicklung von der Gemeinde/Stadtwerke gefordert. .

Ausführungsplanung
Ist der Bauantrag genehmigt, beginnt die Ausführungsplanung.
In der Ausführungsplanung werden die statischen Berechnungen und Bewehrungspläne von einem staatlich anerkannten Statiker erstellt. Die Bewehrungspläne werden oft/meistens bereits von dem Hersteller für Decken mitgeliefert.
Der brandschutztechnische Nachweis und die Wärmebilanzierungsberechnung werden dafür ebenfalls erstellt. Diese sind nötig, bevor mit dem Bau des Eigenheimes/e.z. begonnen werden kann.

Der Statiker, der Ihnen den statischen Nachweis liefert, prüft bei Baubeginn die ordentliche Ausführung nach den statischen Berechnungen.
Einen externen Statiker  zu beauftragen, unabhängig zur Baufirma, hat den Vorteil, dass dieser die Prüfung in Ihren Interesse durchführt.

Zusammengefasst wird in folgender Reihenfolge die Bauplanung erstellt:
1. Entwurfsplanung
2. Eingabeplanung
Entwässerungsplanung
Freiflächengestaltungsplanung
3. Ausführungsplanung
statische Berechnungen inkl. Bewehrungspläne
brandschutztechnischer Nachweis inklusive Abnahme
Wärmebilanzierungsberechnung nach EnEV inkl. Blower Door Test

Viele Firmen bieten sehr oft das schlüsselfertige Bauen an, aber auch nur den direkten Rohbau. Doch was ist besser. Schlüsselfertig mit einer Firma oder nur den Rohbau mit verschiedenen Firmen.

Schlüsselfertiges Bauen – Vorteile
Das schlüsselfertige Bauen mit einer Firma ist natürlich für den Bauherren deutlich einfacher. Sie bekommen von der Firma einen Ansprechpartner, den Bauleiter, der den Bau Ihres Eigenheimes überwacht und organisiert.
Firmen, die das schlüsselfertige Bauen anbieten, haben zudem auch viele für Sie bekannte und meist zuverlässige Subunternehmen, die ebenfalls bestimmte Gewerke übernehmen, unter der Aufsicht des Bauleiters. Den auch große Firmen sind wegen des großen Fachkräftemangels oft nicht in der Lage, alle Gewerke zu übernehmen. Dennoch haben Sie trotzdem einen großen Vorteil. Sollte eine Subunternehmen bei der Ausführung einen Fehler machen, Sie haben aber dieses Gewerk bei dem Bauunternehmen unterschrieben, haftet auch automatisch die Baufirma. Sie haben also immer den gleichen Ansprechpartner.

Schlüsselfertiges Bauen – Nachteile
Dennoch hat das schlüsselfertige Bauen auch Nachteile. Da viele Bauunternehmen Subunternehmer zu Hilfe ziehen müssen, dennoch das Schlüsselfertige bauen anbieten wollen, steht die Baufirma für die Leistungen des Subunternehmers in der Haftung.

Ein Beispiel wäre wie folgt:
Sie haben bei einem Bauunternehmen einen Werkvertrag für alle Leistungen unterschrieben, auch für die Elektroinstallation. Da die Baufirma keine Elektriker beschäftigt, beauftragen Sie eine Elektrofirma damit, in Ihrem Haus die Elektroinstallation vorzunehmen. Nach dem fertigen Einbau der Elektroinstallation, des Putzes und des Estriche inkl. Fliesen fällt auf, dass die beauftragte Elektrofirma in mehreren Räumen Fehler jeglicher Art gemacht hat, was zur Folge hat, dass der Putz und der Estrich herausgerissen werden muss. Die Haftung dafür hat die Baufirma übernommen. Das bedeutet, diese muss für den entstandenen Schaden und auch gegebenenfalls bei einem Rechtsstreit mit dem Subunternehmen alle Kosten tragen.
Um solche Fehler und mögliche Verluste von vornherein zu vermeiden, wird im Angebot und im Werkvertrag auf den Preis zusätzlich eine gewisse Summe dazugerechnet, um die übernommene Haftung und mögliche Verluste der Baufirma auszugleichen, auch wenn diese vielleicht gar nicht in Anspruch genommen wird. Wenn solch eine Haftungssicherung nicht gebraucht wird, bleibt diese Summer als Gewinn in der Firma.

Rohbau – Vorteile
Weswegen deswegen der Rohbau vor allem in der heutigen Zeit immer attraktiver wird. Rohbau bedeutet, einzelne Gewerke werden von unterschiedlichste Firmen ausgeführt. Z.b. Mauerarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten, Zimmererarbeiten u.s.w
Der Vorteil ist, dass man für die eigentliche Leistung der Firmen meist deutlich weniger bezahlen muss, zum anderen wird eine Haftungssumme nicht gebraucht, da die ausführenden Firmen davon ausgehen müssen, dass Ihre Leute Ihr Handwerk verstehen. Auch kann man sich für bestimmte Gewerke verschiedene Angebote von verschiedenen Firmen einholen, was den Preis deutlich nach unten drückt.

Rohbau – Nachteile
Der Nachteil davon ist aber, dass dies für den Bauherren deutlich aufwendiger ist. Weswegen auch viele Bauherren mit externe Bauleiter arbeiten, der sich um die Organisation der Baustelle und der Firmen kümmert.
Diese Variante ist aber deutlich günstiger, auch wenn es mehr Aufwand bedeutet.

Die Preise sind durch den aktuellen Bauboom in Deutschland in die Höhe geklettert. Dies trifft auch auf die Grundstückspreise zu. Ein Grundstück mit 750m² kann zwischen 70.000 Euro – 120.000 Euro kosten.

Für ein Eigenheim liegen die Kosten, je nach Ausstattung und Größe, bei etwa 350.000 – 500.000 Euro. (Schlüsselfertig)

Den Preis für das Haus kann man durch das bauen im Rohbau deutlich senken.

Im Grunde gibt es 3 Versicherungen, die der Bauherr beim Bau seines Eigenheimes abschließen sollte. Diese Versicherungen sind nicht zu unterschätzen und sollten schnellstmöglich abgeschlossen werden.

1. Bauleistungsversicherung
Sie schützt Bauunternehmer und Bauherren vor Schäden, die unvorhersehbar sind und während der Bauzeit auftreten. Dazu zählen insbesondere Schäden verursacht durch höhere Gewalt wie zum Beispiel Hochwasser oder Sturm. Es sind im Allgemeinen aber auch Schäden durch Vandalismus, unbekannte Eigenschaften des Baugrundes, Konstruktions- und Materialfehler, Fahrlässigkeit und Ähnliches versichert. Sie definiert sich als Allgefahrendeckung für das im Entstehen befindliche Bauprojekt mit Nennung abschließend aufgezählter Ausschlüsse.

2. Feuerrohbauversicherung
Sie schützt gegen Brand, Blitzschlag und Explosion am entstehenden Haus und an den Baustoffen auf dem Baugrundstück.

3.Bauherrenhaftpflichtversicherung
Die Bauherrenhaftpflichtversicherung bietet Versicherungsschutz gegen gesetzliche Haftpflichtansprüche aufgrund der Verletzung von Verkehrssicherungspflichten (z. B. schlechte Beschilderung, schlechte Beleuchtung) bei der Durchführung eigener Bauvorhaben.

Der Bauherr hat seine Baustelle ordnungsgemäß abzusichern, sodass sich niemand dort verletzen kann. Es ist üblich, dass der Bauherr seine Verkehrssicherungspflichten auf den Bauleiter/Bauunternehmer delegiert. Jedoch haftet der Bauherr weiterhin für die Überwachung des Bauleiters/Bauunternehmers, sodass er bei Verletzung dieser Überwachungspflicht in Anspruch genommen werden kann.

Ein KFW Darlehen lohnt sich bei normalen Einfamilienhäuser meistens nicht.
Durch die hohen Anforderungen an die Materialien und der damit verbundenen Kosten lohnt es sich nicht.

Bei Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnungen
oder größeren Projekten schaut es aber wieder anders aus.

Für genauere Beratungen empfehlen wir daher ein persönliches Gespräch, weswegen wir hier keine weiteren Aussagen treffen möchten.

Du hast noch Fragen zu uns?

Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie ein
unverbindliches und persönliches Beratungsgespräch!

Wir stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung!